- Workshop -
Ganzheitliche Betrachtung eines IdM-Systems
Folien Teil 1 Folien Teil 2 Folien Teil 3
Der Prozess-Nutzen
Die Ordnung und Nachvollziehbarkeit in den Geschäftsprozessen ermöglicht deutliche Kosteneinsparungen und erhöht gleichzeitig das Security- Niveau. Security-Maßnahmen mit nachweisbarem Prozess- Nutzen haben einen hohen Stellenwert in der Investitionsplanung. Da die Einführung einer zentralen Nutzverwaltung mit Berechtigungsvergabe in fast allen Fällen eine Neuordnung diverser Prozessabläufe erfordert, die dann genauer strukturiert und gestrafft werden, ergeben sich hier geordnete beziehungsweise verbesserte Geschäftsprozesse. Hierbei spielen die sog. generischen IPM-Prozesse eine wesentliche Rolle. Sie sind für alle Unternehmen von Interesse, die durch SOX, Kontrag, ITIL usw. „betroffen“ sind. Insbesondere alle Beantragungs, Freigabe- und Re-Zertifizierungsmodelle erfahren aktuell eine hohe Aufmerksamkeit,
Nutzen neuer Funktionalitäten
Durch die Objekt- und Attribut-Referenzierung von Rollen können vollautomatische Prozesse der Berechtigungsvergabe realisiert werden. Dies bedeutet, dass kein Admin tätig werden muss, um einen neuen Mitarbeiter alle seine Berechtigungen zuzuteilen, die er benötigt, um arbeiten zu können und dies dann auch noch gleich am ersten Tag. Sinnvoll und Aufwand reduzierend sind folgende Prozesse, wenn diese zumindest teilautomatisiert ablaufen:
• Vollautomatische Berechtigungsvergabe bei Neutritt eines Mitarbeiters
• Antrag von Berechtigten über Rollen
• Automatische Bearbeitung der Berechtigungen beim Wechsel der Tätigkeit/ Rollen
• Mitarbeiteraustrittverfahren
• Rollenbasierte Steuerung von Zutrittsberechtigungen
• Antragsverfahren für Arbeitsplatzwechsel Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der
größte direkt nachweisbare Nutzen eines IPM mit der Einführung dieser (automatischen)
Prozesse zu erreichen ist.
Synergetischer Nutzen
Je mehr einzelne Komponenten im Rahmen eines Gesamtkonzeptes "zusammenspielen", umso geringer ist der Aufwand zur Implementierung der einzelnen Komponenten. Wenn ein IPM implementiert ist, sind bis auf das Passwort alle erforderlichen Informationen vorhanden, um ein Single Sign- On (SSO) aufzusetzen. Ein anderer Effekt ist durch die Anbindung von Fremdsystemen wie Lizenzmanagement, IT- Asset- Management, Software- Verteilung und das Triggern einer PKI erreichbar. Alle diese Systeme verwalten auch User und deren Ressourcen. Wenn diese Systeme die Bewegungsdaten von einem zentralen User- Management erhalten, wird der wesentlichste Teil der Pflege dieser Systeme automatisiert ablaufen. Ein weiterer Nutzen ist durch die Integration von Directory-Systemen zu realisieren (zu einem Vergleich der verschiedenen Basistechnologien von IPM sehen sie auch www.bi-Cube.de ).
Prof. Dr. Gerd Rossa,
Institut für System Management GmbH |