Agenda 19. Februar 2008                                                                 << Agenda zum Ausdrucken >>

                   
08.30 - 9.00 Begrüßungskaffee und Check-in
09.00 - 09.10

Begrüßung

09.10 - 09.50

Werkzeugspezifische Anpassung und Einführung von Vorgehensmodellen

in integrierten Projektinfrastrukturen

 

Aktuelle Entwicklungsprojekte finden immer öfter in verteilten Szenarien statt und weisen aufgrund vielfältiger Anforderungen und technischer Realisierungsoptionen eine hohe Komplexität auf. Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche Vorgehensmodelle entwickelt, um die Komplexität beherrschbarer zu machen, weitreichende Unterstützung systematisch anzubieten und verteilten Projekten eine einheitliche Kommunikationsbasis zu geben. Oftmals ist jedoch festzustellen, dass diese Prozesse zum „Spielzeug“ von Managern werden, da sich Entwickler nicht angesprochen fühlen. Vorgaben werden nur der Form halber erfüllt, womit sich die definierten und die gelebten Prozesse unterscheiden können. Eine einheitliche und transparente Werkzeugintegration löst nicht alle Probleme, schafft jedoch Optionen, Arbeitsschritte zu automatisieren, Vorgaben leichter zu erfüllen etc. Am konkreten Beispiel zeigt dieser Vortrag, wie ein komplexes, generisches Vorgehensmodell weit gehend automatisch in eine gegebene Werkzeuginfrastruktur überführt werden kann. Vor- und Nachteile sowie Optionen und Einschränkungen diskutieren wir an diesem Beispiel.

Marco Kuhrmann, Technische Universität München

Institut für Informatik - Software & Systems Engineering

09.50 - 10.30

Software Development Lifecycle Unterstützung für SOA

 

'Service Oriented Architecture' (SOA) ist mehr als nur Entwicklung einzelner Services, SOA benötigt die Unterstützung des gesamten Software Development Lifecycle (SDLC). In diesem Vortrag wird ein Überblick über wesentliche SDLC -Aspekte von SOA, insbesondere Anforderungsmanagement, Architektur/Modellierung, Testen und Verwaltung einzelner Services gegeben.

Dr. Einar Karlsen, IBM Deutschland

10.30 - 11.00 Kommunikationspause mit Tee, Kaffee und Gebäck
11.00 - 11.40

Kosten sparen in der Entwicklung, aber wie: V-Modell© XT, IBM Rational Unified Process (RUP®) oder doch besser Extreme Programming (XP)

 

Entwicklungsprojekte im Freiflug, d.h. ohne ein definiertes Vorgehen tragen ein hohes Risiko des Scheiterns. Doch welches Vorgehensmodell ist das richtige? Der Beitrag grenzt das neue V-Modell© XT gegen andere Entwicklungsansätze wie RUP oder XP ab. Es werden die jeweiligen Standpunkte zu den wichtigen Themen eines objektorientierten Prozessmodells (Use Case getrieben, starker Architekturfokus, Iterativ inkrementell ) vorgestellt und verglichen. Abschließend wird gezeigt, ob es sich bei den Vorgehensmodellen um sich grundsätzlich ausschließende oder sich sogar ergänzende Modelle handelt und inwiefern eine Synergie auch in Hinblick auf Bewertungsverfahren wie CMMI denkbar ist.

Markus Reinhold, Sprecher der Vorstandes ANSSTAND e.V.

11.40 - 12.20

ITIL-basiertes Release Management als Bestandteil des  Application Lifecycle Management

 

In der ITIL-Prozesslandschaft dient der Release Management-Prozess zur nachhaltigen Stabilisierung des Betriebs einer professionellen IT-Infrastruktur. Dieser Vortrag schlägt die Brücke zwischen den Welten Application Lifecycle Management (ALM) und ITIL. Zunächst wird die Motivation für die Einführung von Release Management darstellt, gefolgt von der Definition der wichtigsten Kernbegriffe. Anschließend wird der Ablauf des Release Management-Prozesses präsentiert. Auf Basis dieser Grundlagen wird eine Einführungsplanung für das Release Management erörtert, zusammen mit Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit der Einführung. Praxisbeispiele zu umgesetzten Release Management-Prozessen runden den Vortrag ab.

  • Motivation für die Einführung von Release Management
  • Definitionen
  • Release Management-Prozess
  • Einführungsplanung für Release Management
  • Integration Release Management in
  • Business Case-Ansätze
  • Praxis-Beispiele für Release Management

Folkert Jung, networks direkt Gesellschaft für Informationstechnologie mbH 

12.20 - 13.30

Business Lunch

13.30 - 14.10

Die integrierte Entwicklung von Software und Systemen im ALM-Zyklus

 

Das Ziel eines jeden Entwicklungsprojektes ist die Lieferung eines qualitativ hochwertigen Ergebnisses, das die Erwartungen des Marktes und des Kunden erfüllt. Nahezu alle Unternehmen haben diese Herausforderung erkannt und stellen sich ihr durch die Nutzung angepasster Entwicklungsprozesse im Rahmen integrierter Projekt- und Entwicklungsumgebungen.

Hierbei müssen unter anderem die folgenden Punkte beachtet werden:

  • Kontinuierliche Erfassung der Kundenwünsche.
  • Extraktion und Priorisierung der Anforderungen aus den Kundenwünschen.
  • Änderungen an Anforderungen, dem System, der Software und den Tests zusammenhängend und nachverfolgbar verarbeiten und kommunizieren.
  • Validierung der Anforderungen und nicht der Implementierung.

Eine integrierte Entwicklung bringt Prozesse zusammen, die oftmals isoliert betrachtet wurden. Hierbei wird der Integration von Anforderungs-, Änderungs-, Konfigurationsmanagement und Testen eine hohe Bedeutung beigemessen. Integrierte Entwicklung sorgt für den kontinuierlichen Austausch und Abgleich von Informationen und Daten über den gesamten Lebenszyklus des Projektes.

Dominik Jergus, Product Line Expert Synergy & Change, Telelogic GmbH

14.10 - 14.50

Prozesse & Tools: Wie spielen Anforderungs-, Änderungs-,  Konfigurations- und Testmanagement zusammen?

 

Heutige Lösungen im Bereich ALM sind meist Insellösungen, die über aufwändige Integrationen miteinander verbunden werden. Mit der Anzahl der beteiligten Tools steigt auch der Aufwand für die Integration der einzelnen Tools zueinander und die Redundanz der gespeicherten Daten nimmt zu. Der Vortrag zeigt einen Ansatz für eine integrierte Komplettlösung vom Anforderungsmanagement bis hin zum Testmanagement basierend auf einer redundanzfreien Architektur ohne Integrationsaufwand am Beispiel von MKS Integrity.

Oliver Böhm, Consultant Pre-Sales, MKS GmbH

14.50 - 15.10

Kommunikationspause mit Tee, Kaffee und Gebäck

15.10 - 15.50

Prozesssimulation: Prädiktive Risikoerkennung

 

Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“. Eine Prozess-Simulation visualisiert sowohl den möglichen Durchsatz, als auch Engpässe und dient damit als Basis für eine Prozessoptimierung. Prädiktiv können über eine Simulation mit historischen als auch künftig zu erwartenden Anwendungsdaten Risiken erkannt und vermieden werden. Wie gut läuft ein Prozess? Welche Eigendynamik entwickelt ein Prozess? Können Rückschlüsse auf Automatisierungsmöglichkeiten gezogen werden? Welche Daten werden benötigt und welche Kennzahlen sind sinnvoll? Wie können diese Daten zur Optimierung Verwendung finden und wie kann ein integrierter Optimierungsprozess gestaltet werden?

Dieter Grieshaber, Geschäftsführer, GSM+ C GmbH und amdeco GmbH

15.50 - 16.15

Diskussionsrunde mit allen Referenten:

„Die Rolle von Open Source in künftigen ALM-Projekten“

ca. 16.15 Ende der Veranstaltung
 

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Änderungen an der Agenda sind den Veranstaltern vorbehalten.